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Jahresabschlussfeier GÖD Bezirksverband Harz – Heide

Rolf ZimmermannKürzlich fand der Jahresabschluss der GÖD Bezirksverband Harz – Heide statt. Der Vorsitzende Rolf Zimmermann begrüßte die Gewerkschaftsmitglieder.

Gleichfalls konnte der Vorsitzende die Vorstandsmitglieder begrüßen. Mit etwas mehr als 100 Mitgliedern war der Saal gut gefüllt. Der Vorsitzende Rolf Zimmermann gab einen Rückblick auf das Jahr 2018.Es wurden Tarifverhandlungen im Bereich der Busfahrer, des Wachgewerbes, Krankenhäuser, privaten Rettungsdienst usw. durchgeführt. Der Vorsitzende gab auch Auskünfte von den verschiedenen Personal- und Betriebsräten sowie Erfolge von Verhandlungen vor Arbeits- Sozialgerichten. In allen Fällen gab es siege bzw. gute Vergleiche für unsere GÖD Mitglieder.

Zimmermann bedankte sich bei seinen Vertretern Martina Zehner, Reinhard Dierßen so wie dem Rest des Vorstandes für die gute Zusammenarbeit. Des weiteren bedankte er sich bei Chrischan der Partyspezialist und seinem Team. Nach dieser kleinen Ansprache wurde das Essen: Burgunder Krustenbraten, Senf Gewürzbraten und Hähnchenbrustfilet mit Beilagen gereicht. Nach dem Essen schloss der Abend in gemütlicher Geselligkeit und mit zahlreichen guten Gesprächen.

Hagen Brockmann

 

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Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler