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Grundschulung Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG)

Vom 07.06.2010 bis 11.06.2010 führte der GÖD Landesverband Schleswig-Holstein, im „kleinen Landhaus“  in Bispingen ein Seminar zur „Grundschulung Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) für Personalvertretungen im Bundesdienst“ durch.

Das großzügige und freundliche Gelände mitten in der Lüneburger Heide, die stilvoll eingerichteten Zimmer, die professionelle Unterstützung  durch die Pensionswirtin und die abwechslungsreiche Kost waren ideale Voraussetzungen für ein gelungenes Seminar.

Teilnehmer waren neugewählte Mitglieder von Personalvertretungen. „Altgediente“ Personalratsvorsitzende wiesen die Teilnehmer in die  „Künste“  der erfolgreichen Personalratsarbeit ein.

Den nun gut ausgebildeten Personalratsmitgliedern (Anna Theresia Roloff, Katja Stolt und Jan Peter vom Sanitätszentrum Plön,  Anke Vandre von der Ausbildungswerkstatt Torgelow, Margot Wilts vom Kreiswehrersatzamt Oldenburg, Rekarda Schade von der  Truppenübungsplatzkommandantur Putlos, Jörg Rausch vom Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Koblenz, Björn Raderecht vom  Materialdepot Müritz und Marco Grewe vom Bundesamt für Wehrverwaltung) wünschen wir viel Erfolg bei ihrer täglichen Arbeit!

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Bericht: Jörg Stadler

 

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Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler