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Bildung eines neuen Ortsverbandes in Bergen

Als Ergebnis eines enormen Mitgliederzuwachses im Bereich der Bundeswehr wurde zur besseren Betreuung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort, ein neuer Ortsverband in Bergen (Lüneburger Heide) gegründet.

Als Ehrengast war der stellv. Landesvorsitzende Andreas Röpcke eingeladen. Er berichtete über neues aus dem Bereich der Bundeswehr und über die Struktur und die Arbeit der GÖD.

Im Verlaufe des Abends wurde der erste neue Vorstand des Ortsverbandes gewählt. Alle Gewählten erhielten ein einstimmiges Votum. Zum Vorsitzenden wurde der Kollege Rolf Zimmermann (Personalratsvorsitzender des Bundeswehr - Dienstleistungszentrum Bergen gewählt. Sein Vertreter wurde der Kollege Helmut Brammer. Kassenwart wurde die Kollegin Birgit Lindloff. Kassenprüferinnen wurden die Kolleginnen Martina Zehner und Karin-Elisabeth Behrens.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

 

Bild: Vorstand Bergen

Der neue Vorstand v.l.n.r.  Karin-Elisabeth Behrens, Birgit Lindloff, Rolf Zimmermann, Helmut Brammer und Martina Zehner

 

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Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler