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Ergebnis der Tarifverhandlungen bei der

Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (VLG)

Flyer Tarifabschluss VLG 

Wirksam ab 01.05.2018

 

a.) Entgelterhöhung

            Ab 01.05.2018 3,0 %

            Ab 01.05.2019 3,0 %

            Ab 01.05.2020 1,5 %

 

b.) Vermögenswirksame Leistung steigt auf monatlich 40,00 €

 

c.) Urlaubsgeld steigt pro Urlaubstag auf 20,00 €

 

d.) Zulage für Arbeit an Sonn- und Feiertagen nun 25 %

 

e.) Weihnachtsgeld steigt bei einer Beschäftigung von

            1. bis 2. Jahr auf 220,00 €

            ab 3. Jahr auf 420,00 €

            ab 5. Jahr auf 620,00 €

            ab 10.Jahr auf 820,00 €

 

f.) Tankgutscheine  

Mitglieder der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD)

erhalten nun 6 x Jährlich einen Tankgutschein in Höhe von je 44,00 €

(Teilzeitbeschäftigte entsprechend Ihrer Arbeitszeit).

Die Auszahlung erfolgt mit dem Entgelt des Monats Februar, April, Juni,

August, Oktober und Dezember.

Das bedeutet unsere Mitglieder erhalten 264,00 € steuerfrei im Jahr.

 

g.) Bonusentgelt  

Die unter diesen Tarifvertrag fallenden Beschäftigten, ausgenommen die

Auszubildenden, erhalten monatlich ein Bonus-Entgelt in Höhe von 60,00 €.

 

h.) Erhöhung der Ausbildungsvergütungen

 

 

ab 01.05.2018

ab 01.05.2019

ab 01.05.2020

1. Ausbildungsjahr

680,00 €

700,00 €

720,00 €

2. Ausbildungsjahr

723,00 €

743,00 €

763,00 €

3. Ausbildungsjahr

4. Ausbildungsjahr

766,00 €

771,00 €

786,00 €

791,00 €

806,00 €
811,00 €

 

 

 

 

Ein super Erfolg !
GÖD Mitglied sein lohnt sich eben !

V.i.S.d.P.: Jörg Stadler, GÖD Bundesverband, Pelkovenstraße 51, 80992 München

 

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Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler