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Tarifgespräche mit dem GVN erfolgreich aufgenommen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 17. Juli 2015 fand das erste Tarifgespräch zwischen Vertretern des Arbeitgeber-verbandes „Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V. (GVN)" und uns, der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) in Hannover statt.

Die von unserer Tarifkommission erarbeiteten Forderungen zu den Themen Entgelt, Arbeitszeit, Urlaub und Sonderzahlungen, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, wurden den Vertretern des Arbeitgeberverbandes übergeben.

Unsere Tarifkommission besteht aus Mitgliedern der GÖD, die Mitarbeiter/innen der privaten oder teilkommunalen Betriebe sind. Damit ist gewährleistet, dass auch Basiswissen und Problemfelder des regionalen Bereichs in die Verhandlungen mit einfließen.

Es gilt jetzt einen Tarifvertrag zu schaffen, der ein seit 1997 (das sind immerhin achtzehn Jahre) bestehendes Tarifwerk ersetzt. Seit dem von der ÖTV (die gibt es nicht mehr) verhandelten Werk wurden Löhne lediglich aufgrund von Empfehlungen des Arbeitgeberverbandes erhöht. Da aber nicht jeder Betrieb diesen Empfehlungen folgte, entstand ein nicht mehr hinzunehmendes unterschiedliches Lohnniveau in den privaten / teilkommunalen Omnibusunternehmen im Bundesland Niedersachsen. Dies gilt es jetzt aufzuarbeiten, ohne das Verschlechterungen für die einzelnen Mitarbeiter/innen eintreten.

Ziel wird es sein, ein einheitliches Lohnniveau zu schaffen, das auch in den nächsten Jahren wieder durch regelmäßige Tarifverhandlungen erhöht werden kann.

In einer sehr ehrlichen und offenen Gesprächsrunde mit den Vertretern der Arbeitgeber stellten aber beide Seiten schnell fest, dass dieses Ziel ein gemeinsames Ziel sein wird.

Das nächste Tarifgespräch findet am 11. August 2015 in Hannover statt. Wir berichten natürlich weiter.

Werdet Mitglied der GÖD - Gemeinsamkeit ist Stärke

 

Verantwortlich: Jörg Stadler

 

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Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.